Detox Juice Cleanse I – Warum eine Saftkur machen? Und wenn ja: Kaufen oder DIY?

Fastenzeit, Kuren, Detoxen, Saftfasten, Diäten,… Oft gehört, oft gelesen, teils als DAS Heilmittel für alles mögliche gesehen, teils für absolut unnötig erachtet. Auf den ersten Blick geht es um Äußerlichkeiten, Oberflächlichkeiten und unser Erscheinungsbild. Mein Zugang dazu ist ein anderer. Ich möchte meinen Körper „auf Null“ stellen. Zumindest so gut es geht. Und zwar deshalb, weil ich ein super sensibles Verdauungssystem habe und ich deutlich merke, dass etwas Entlastung ihm gut tut und es hinterher seine Arbeit wieder besser macht 🙂

Reinigung von Innen und Außen!

Verbunden mit dieser angedachten Reinigung von Innen, habe ich mir vorgenommen, mich mit der Frage auseinanderzusetzen: „Was“ oder auch „Wie viel“ brauche ich überhaupt? An physischer Nahrung, aber auch an psychischer? Was machen vier Tage Rückzug und Besinnung mit mir? Also eben weg von dem vermeintlich rein äußerlichen Hintergrund, den die anfangs genannten Begriffe immer so mit sich bringen.

Saftkur kaufen!?!

Aber erstmal von vorne: Nachdem ich viel über das Thema Fasten und Saftfasten gehört und gelesen habe, stand mein Entschluss fest. Saftfasten war die Devise und da ich keinen Entsafter besitze, wollte ich die Kur kaufen. Die Betonung liegt auf WOLLTE. Denn als ich die Seiten der verschiedenen Anbieter rauf und runter gelesen und verglichen habe, wurde klar, dass ich gar nicht weiß, welche Säfte mir schmecken, wie viele Tage ich durchhalten werde und wie viel Saft ich pro Tag wohl benötige. Unter diesen Umständen erschien es mir wenig sinnvoll mir die relativ teuren Säfte zuschicken zu lassen. Dennoch im Folgenden die hard facts zu meinem Vergleich der „kaufbaren“ Juice Cleanses.

Entscheidungshilfe und Tipps zu „Saftkur kaufen“

Einige Gründe, sich doch FÜR eine fertig gekaufte Saftkur zu entscheiden:

  • Du hast keine Zeit mehrmals täglich frische Säfte zuzubereiten, d.h. Obst und Gemüse zu kaufen und zu putzen, sowie den Entsafter zu reinigen und zu entleeren.
  • Du besitzt keinen Entsafter und hast auch keine Möglichkeit, dir einen zu leihen.
  • Du kennst dich und weißt, du lässt dich schnell ablenken und bist eher inkonsequent, möchtest aber das Ding trotzdem durchziehen (der Schweinehund ist kleiner, wenn die Portionen schon fertig gemixt im Kühlschrank stehen 🙂 ).
  • Du bist viel außer Haus unterwegs oder frisch gebackenen Mami und benötigst eine fertige, zeitsparende Lösung

Meine Tipps für die Durchführung einer gekauften Saftkur:

  • Vergleiche die Anbieter gut und hinterfrage welcher deine Bedürfnisse am Besten trifft.
  • Einige Anbieter bieten 6x330ml pro Tag und sind deshalb vermeintlich günstiger als die, die 6x500ml pro Tag im Paket haben. Behalte das im Hinterkopf bei deinem Preisvergleich.
  • Nimm dir Zeit für die Vorbereitung. Bestelle dir von deinem Lieblingsanbieter oder deinen zwei-drei Favoriten eine Saftauswahl und teste welche Säfte dir schmecken und welche du eher meiden möchtest. So kannst du den besten Anbieter sowie die beste Paketzusammenstellung wählen.
  • Informiere dich gut, an welchen Tagen die Anbieter die Detoxkuren verschicken und ob und wie das mit deinem Wunsch-Starttermin zusammenpasst.

Beispiele für „kaufbare“ Saftkuren:

  • pressbar.eu
  • thefrankjuice.com
  • kaleandme.de
  • the-juice-box.de
  • u.v.m.

Ich entschied mich also gegen das Kaufen einer Kur und wollte mir den Entsafter für eine Woche von einem Arbeitskollegen meines Freundes leihen. Guter Plan. Samstag hieß es also Großeinkauf an Obst und Gemüse und Sonntag Abend war der Bosch MES3000 bereits bei mir. Montag konnte es losgehen.

Wie die Saftkur ablief und  wie ich mich fühlte, erfahrt ihr im nächsten Blogbeitrag 🙂

2017-08-02T14:24:17+02:00

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