Mein Yogaweg 2017-08-01T12:07:17+00:00

MEIN YOGAWEG

EMOTIONEN . BEWEGUNG . YOGA

Bewegung, Musik und ich – das gehört quasi zusammen seit ich denken kann. Ich begann im Alter von vier Jahren mit meiner klassischen Ballettausbildung. Später wurde das Balletttraining dann durch Jazzdance und HipHop-Klassen ergänzt. Die Emotionen, die Musik und Bewegung transportieren können, inspirieren und berühren mich auf eine besondere Art und Weise.

Nach meinen beiden Studiengängen und der deepWork-Trainer-Ausbildung lebte ich eine Zeit lang in der Nähe von Nürnberg. Dort stolperte ich, auf der Suche nach einer schweißtreibenden deepWork-Stunde, eher zufällig in eine Yogastunde. Diese Art von körperlicher Ertüchtigung war neu für mich, hatte aber dennoch so viel Bekanntes. Besonders die Geschmeidigkeit und die fließenden Bewegungen, sowie die Dynamik und die kraftvollen Stunden der Vinyasa Yoga Klassen zogen mich in ihren Bann.

Ich fand hier eine Kombination aus all den Elementen, die für mich wichtig sind: anspruchsvolle Stundengestaltung, bei der ich zum Schwitzen komme; Verbindung von Musik und Bewegung; viele Stretches und immer wieder herausfordernde Übungen, die mich körperlich und geistig beanspruchen. Die ruhigen Stundeneinstiege und die Endentspannung waren anfangs definitiv nicht leicht für mich.

Zu Beginn der Klassen war ich ungeduldig und wollte endlich „richtig loslegen“ und am Ende fand ich nicht zur Ruhe. Mein Geist rannte und mein Körper wollte wohl mitmachen. Trotzdem blieb ich dabei, besuchte Klassen unterschiedlicher Yogastile und besuchte einen Anfängerworkshop. Nach und nach wurde auch das „den Geist zur Ruhe bringen“ leichter und ich fand einen Zugang dazu, freute mich sogar auf das Shavasana am Ende der Stunde.

AUF DER SUCHE

Beruflich zog es mich dann nach Frankfurt am Main. Dort praktizierte ich im Balance Yoga Institut nahezu täglich mit unterschiedlichen Lehrern. Morgens um 7:00 mit einer Yogastunde in einem Raum voller Gleichgesinnter zu starten ist einfach wunderbar! Ich hatte im Balance Studio die Möglichkeit sehr viel dazuzulernen, meine Praxis zu intensivieren und meine Liebe zum Yoga mit all dem was auf und neben der Matte dazugehört wachsen zu lassen. Glücklicherweise durfte ich dort mit einigen für mich sehr inspirierenden Lehrern trainieren und von ihnen lernen. Dafür bin ich unendlich dankbar.

Inspiriert durch „Das Cafe am Rande der Welt“ von John Strelecky kündigte ich 2016 meinen Job als Regionalleitung eines großen Discounters und ging auf die Suche nach meinem „Zweck der Existenz“. Ich machte viele Reisen in die Berge, belebte meine vernachlässigten Freundschaften neu und „holte ein bisschen Leben nach“. Im Sommer 2016 stand mein Entschluss fest: Ich möchte eine Yogalehrerausbildung machen. Den Geist in neue Richtungen lenken. Es fühlte sich sehr richtig an. In erster Linie wollte ich die Ausbildung für mich machen. Um noch mehr über Yoga zu lernen und zu verstehen. Lehren – ja, vielleicht irgendwann.

Das Leben hatte andere Pläne: In einem Frankfurter Tanzstudio besuchte ich regelmäßig deepWork- und Barre-Concept-Kurse. Die Inhaberin dort glaubte an mich als Trainerin und bot mir eine Plattform um die ersten Unterrichtserfahrungen zu sammeln. Die ersten Versuche als „Yoga- und Fitnesstrainerin“ glückten: Die Welle der positiven Rückmeldungen überwältigte mich. Ich habe gemerkt, dass das, was ich an meine Teilnehmer weitergeben möchte, ankommt und kann mir mittlerweile gar nicht mehr vorstellen wie es war, als ich noch nicht unterrichtete. Danke, Saskia :-*

Letztendlich bin ich nun in Würzburg gelandet. Hauptsächlich der Liebe wegen. Außerdem ist es schön wieder näher an meiner Familie und Freunden zu leben. Die meisten befinden sich nämlich in Bayern bzw. Süddeutschland. Schon kurz nach unserem Umzug bekam ich hier die Chance an meine Unterrichtserfahrung anknüpfen und gebe seitdem Kurse bei Heike Behl –Yoga und in bei Piet in der CrossFit Würzburg Box. Weiteres ist in Planung. Ich freue mich auf all das was hier auf mich wartet!

EIN GUTER LEHRER BLEIBT IMMER AUCH SCHÜLER

Neben der täglichen Yogadosis besuche ich so oft es mir möglich ist Seminare, Workshops, Konferenzen, die mich yogaspezifisch, aber auch fachübergreifend weiterbilden. In letzter Zeit waren da beispielsweise Workshops bei Matt Giordiano, Cat Alip-Douglas, Bryan Kest, Mandi Suppan, Ruth Lauer-Manenti, sowie die Inside Yoga Conference in Frankfurt am Main 2016.

Ich liebe es bei solchen „Events“ alles aufzusaugen, neue Eindrücke und Inspirationen zu gewinnen, meine eigene Praxis zu erweitern und all das letztendlich auch in meine Stundenbilder einfließen zu lassen.

Ich denke, dass man lebenslang Schüler ist und bleibt. Mir ist wichtig, dass ich mich weiterentwickle und nicht stehen bleibe. Das ist meiner Meinung nach nur möglich, indem ich immer wieder über den Tellerrand hinaus blicke und die Augen und Ohren offen halte für all das, was mir da so begegnet. Frei nach meinem Motto „Great things never came from comfort zones“! Raus aus der Komfortzone und rein ins Abenteuer! Auf der Yogamatte, aber auch im täglichen Leben!